2010
01.04
Das neue Jahr fängt an und alles ist anders gleich wie beim Letzten. Terroranschläge hier, Nacktscanner dort, Schneechaos überall und das Damoklesschwert der großen Wirtschaftskriese ist ubiquitär. Ich fühle mich von Frau Merkels Blut-und-Schweiß-Neujahresansprache nicht darauf vorbereitet!
2009
12.21
Nachdem ich ja mal ausposaunte, wie wenig Ahnung ich von Twitter habe, kann ich auch vom Untergang desgleichen singen. Es gibt nämlich angeblich zwei Nachfolger, die nicht nur bunter, besser und b….. blöder sein sollen. Nein sie sind auch Location-based. Heißen Foursquare und gowalla. Ist wie Virtuelles Grafitti auf virtuellen Wänden der realen Welt. Toll ne? Was auch immer … ich wollts nur nur mal gesagt haben. Ihr versteht schon. Auf Twitterart. Nur Ohne Tags. Und so…
2009
12.18
Zugegeben, ich hatte es vorausgesagt.
Aber dass der schwarze Baron so schnell auf dem Boden aufschlägt, überraschst mich schon. Alle Kritik war bisher an seinem herrschaftlichen Auftreten abgeperlt. Warum er sich aber so offensichtlich in die Feuerlinie seiner Gegner begeben hat ist mir doch sehr unklar. Das Amt des Verteidigungsministers von Jung zu übernehmen, der einen offensichtlichen Scherbenhaufen hinterlassen hatte.
Zu dessen Unglanzzeit haben es ja schon die Spatzen von den Dächern gepfiffen wie gefährlich das Afghanistan-Abenteuer ist und wie wenig es Jung im Griff hatte. Schon seine Abschussparole für entführte Linienflugzeuge, vom Verfassungsgericht explizit verboten, hat bei der Truppe für Insubordination gesorgt. Die Behauptung, der Afghanistaneinsatz wäre alles nur kein Krieg, ist ebenso weltfremd wie dumm gewesen. Es war also klar, wer sich auf dem Stuhl von Jung landet, sitzt auf einer Bombe. Einem alten Politveteran wie Schäuble hätte das ganze nur ein paar Kratzer gekostet. Wer schon Schwarzgeldaffären stur ausgesessen hatte an denen ein Jung seinen Hut nehmen musste ist dafür genau der richtige.
Aber Schäuble wurde für das Finanzministerium eingeplant, was nur bedeuten kann, dass die Lage dort noch schwieriger ist als die in Afghanistan. Die schwachsinnigen Steuererleichterungen trotz gewaltiger Schulden und gesetzlich festgelegter Schuldenbremse sind da nur ein Vorgeschmack. Allein schon diese Schande sollte die Regierung Merkel in die Luft jagen, wäre nicht Schäuble.
Dass nun also Guttenberg den Kriesenjob als Verteidigungsminister übernommen hat kann nur zweierlei bedeuten. Erstens, es wusste wirklich niemand in der Regierung, wie schlecht Jung den Laden im Kriff hatte und ersetzte ihn blind. Zweitens, man wollte dem Aufstieg von Guttenberg ein Ende setzten. Immerhin gab es schon Gerüchte, er würde Seehofer vom CSU-Thron schmeißen. Das konnte selbst Merkel nicht Recht sein. So oder so, es zeigt sich die politische und soziale Naivität des jovialen Aufsteigers. Was bleibt ist die Frage, wie er jetzt aus der Situation heraus kommt.
Es bleibt spannend.
2009
12.16
Heute ist es nicht eine Person, die wir suchen sondern … sagen wir mal ein bestimmter Menschenschlag wird hier refferenziell repräsentiert:
“Es ist aussichtslos, spotten Experten. Es ist selbstmörderisch, argwöhnt die Konkurrenz. Es ist unverschämt, denken die Nutzer. Und doch werden wir es tun.”
Lest euch das noch mal in Ruhe durch! Besonders den ersten Satz! Wenn Experten sagen: es ist aussichtslos … Versuch ich es natürlicht trotzdem! Vollkommen logisch oder? Wenn ich keinen Plan habe und Experten(wie Stefan Niggemeiner und Thomas Knüwer) den Erfolg nicht einfach nur anzweifeln sondern es für aus-sichts-los halten. Dass machen echt nur Trotzköppe oder Menschen, denen das Wasser bis zum Hals steht. Und keine Ahnung haben, denn die Nutzer halten die Stategie für unverschämt. Die eigenen Kunden zu vergraulen war ja schon immer eine echte Success Story.
“Wir wagen, Werthaltiges im Netz künftig nicht mehr zu verschenken, sondern zu verkaufen.”
Ok von idellen Werten wird hier nicht gesprochen, Wikipedia wollen die also nicht verschachern. Was schon mal gut ist. Wir sind also wieder beim leidigen Thema Urheberrechtsverwerter angekommen.
“Wer Qualitätsjournalismus zum Nulltarif will, will keinen Qualitätsjournalismus.”
Bei Qualitätsjournalismus fällt uns allen natürlich sofortst und spontanst ein Name ein: Axel Springer. Genau!
“Vielleicht ist es aussichtslos. Vielleicht ist es selbstmörderisch. Vielleicht ist es auch unverschämt. Doch vor allem ist es eins: Es ist alternativlos. ”
Es ist definitiv aussichtslos. Es ist definitiv selbstmörderisch. Es ist insbesondere unverschämt. Weil die Dummen und die Faulen dafür bezahlen, alle Anderen kommen über google auf die Seiten.
2009
12.16
GLS ist ein Diletantenverein! Kommen mit ein Paket bei mir zu Hause vorbei, welches getauscht werden soll. Nachmittags! Wo natürlich tagsüber niemand da ist. Und da das Paket getauscht werden soll, kann man auch nicht bei dem Nachbarn abgeben. Toll ne? Für 1€ die Minute darf man gnädigerweise anrufen, um zu erfahren daß man sich auf einen ganzen Tag einigen kann aber nicht auf eine Stunde. Wie stellen die sich das vor? Soll ich nen Tag Urlaub machen um auf das blöde Paket zu warten oder wie? Das Paket lagert derweil bei den 7 Zwergen hinter den 7 Bergen. Nicht etwa hier in der Großstadt um die Ecke, im [blöden Kaff] ist das viel praktischer und so. Da kann ich auch gleich nach Düsseldorf in Stammhaus von Vodafone fahren und ihnen den blöden Router auf den Tisch schmeißen. GLS ist ein Diletantenverein! Und Vodafone sowieso!
2009
12.04
Ah, Livebilder vom Large Hadron Collider am CERN.
Faszinierend …
2009
12.04
Und Stefan Niggemeier sprach:
“Können jetzt bitte alle mal im aktuellen „Merkur” Kathrin Passigs fulminante, schlaue, gut gelaunte Abrechnung mit dem Kulturpessimismus lesen? Danke.”