2010
06.04

01_060601_az_vonderleyen

Von http://www.freiesartbuying.de

So, Ursula v. d. L. ist also von Tisch, oder besser Stuhl. Das ging ja schön schnell. Grund war natürlich nicht die überbordene Kritik aus dem Digitalen Umfeld, sonder die Angst der schwarzen Männerunion vor zwei protestantischen Frauen gleichzeitig an der Macht.

Vollkommen klar!

Selbstverständlich war der Vorschlag unserer Arbeitsministerin nur eine Medienente und gar nicht im Gedankenportfolio der Kanzlerin. Christian Wulff galt schon immer als die erste Wahl von Merkel, obwohl vor 2 Tagen eine Menge Namen als Optionen für BP gefallen sind … außer seinem. Wulffs Charisma liegt denn auch eher auf Sesambrötchenniveau weshalb er ja noch etwas Ruhm und Ehre von Lena abgreifen musste von den Medien mal wieder war genommen zu werden.

Wenn Wulff gegen Joachim Gauck verliert, was jetzt nicht so ganz aus der Politikluft gegriffen ist, so steigen auch die Chancen auf Neuwahlen. Anderseits sitzt unsere Kanzlerin gern jede Krise gern unkommentiert aus, bis man alternativlos die schlechteste Lösungen parat hat.

Gauck jedenfalls geht der Wahl mit „fröhlicher Gelassenheit” entgegen, obwohl er nicht an ebnen Sieg glaubt. Auf ihre infantilen hat Lena das ja auch von sich behauptet und gewonnen. Zu weit her geholter Vergleich? Vielleicht, ein bischen Hoffnung darf man sich ja schon noch leisten.