2010
01.12

00-Rückblick

Ok, ich habe das Ende der Nullerjahre voll verschlafen. Und Jahresrückblicke sind ech blöd. Mann soll ja eh nur nach vorne schauen und nicht zurück. Aber ich versuche mich dennoch daran.

1. Nullerjahre klingt scheiße!

2. Das iPhone ist nicht das  Gadget der letzten 10 Jahre. Sowas können nur Medienmenschen und anderer Parallelweltgestalten denken, deren Erinnerungshalbwertszeit unter der von Thorium 223 liegt. In der Welt echter Menschen ist der Hype noch nicht angekommen. Wenn wir schon ein blödes Apple-Produkt als stilgebend bezeichnen müssen, dann den iPod. Erwähnenswert wäre auch die Tatsache, dass mit dem Asus Eee-PC die Netbooks in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind.

3. Spekulations- und Wirtschaftsblasen. Wir hatten eine unglaubliche Blasenspur in den letzten zehn Jahren. Angefangen hat es mit der dot.com-Blase und vorläufiger Höhepunkt die Dubai-Blase. Mal sehen, ob inzwischen daraus gelernt wurde … ich fürchte eher nicht. Wir sehen uns auch in Zukunft gehäufter Blasenentleerungen ausgesetzt.

4. WEB 2.0: klingt zwar wie … Punkt Eins. „user generated contend” ist auch nicht besser, aber erfolgreicher. Siehe Facebook, Youtube und Konsorten. Was uns in dieser Suppe eingebrockt wurde, werden wir irgendwann noch rausfinden, fürchte ich.

2010
01.07

stopp the press!

Frankreich ist endlich im Mittelalter angekommen. Nach dem fasch dummen HADOPI Gesetz nun auch eine Google-Steuer. Die Werbeeinahmen der Suchmaschinen soll abgeschöpft werden und notleidenden “Presse- und Medienhäusern ” sowie “Anbietern von onlinevertriebener Musik und Filmen sowie elektronischen Büchern”. Springer und DuMont reiben sich bestimmt schon die Hände. Als nächstes kommt auch die Web-Inquisition gegen die restlichen nonkonformen Digital Natives.

Es wird wohl Zeit für einen Kreuzug gegen die Internet-Katholiken!

2010
01.04

Auf ein gutes Neues …

Das neue Jahr fängt an und alles ist anders gleich wie beim Letzten. Terroranschläge hier, Nacktscanner dort, Schneechaos überall und das Damoklesschwert der großen Wirtschaftskriese ist ubiquitär.  Ich fühle mich von Frau Merkels Blut-und-Schweiß-Neujahresansprache nicht darauf vorbereitet!